Hemei Printing bietet maßgeschneiderte Buchdruck- und Verpackungsdienstleistungen mit weltweitem Vertrieb an. ✉enquiry@specialeditionbook.com
• Finde den perfekten POD-Anbieter für dich
• Ziehen Sie die Hinzuziehung eines Designers in Betracht
• Wählen Sie eine passende Größe.
• Setzen Sie die Innenseiten, bevor Sie das Cover gestalten.
• Informieren Sie sich über Ihre Versicherungsmöglichkeiten
• Fragen Sie nach Papiermustern
• Bitten Sie Ihre Druckerei um die (richtige!) Rückenbreite
• Menge und Kosten pro Einheit berücksichtigen
• Fordern Sie einen Nachweis an
Buchdrucktipp 1: Finden Sie den perfekten POD-Anbieter (Print-on-Demand).
Print-on-Demand (POD) hat die Buchbranche revolutioniert. Dank digitaler Technologie können Druckereien kleinere Buchauflagen zu günstigeren Preisen produzieren. Besonders für angehende Selfpublisher ist dies von Vorteil, da sie von kostengünstigeren Druckoptionen profitieren können.
Die Qualität von POD-Büchern ist in der Regel hervorragend und wird ständig besser – die meisten Bücher, die man heute in Geschäften findet, werden mit digitalen Verfahren und nicht mit dem traditionellen lithografischen Druckverfahren gedruckt.
Buchdrucktipp 2: Ziehen Sie die Beauftragung eines Designers in Betracht.
Zuzugeben, dass man fachkundige Hilfe benötigt, ist kein Zeichen von Niederlage – es ermöglicht einem, sich auf das zu konzentrieren, worin man gut ist und sich sicherer fühlt (wie zum Beispiel das Schreiben und Bearbeiten des eigenen Buches!).
Ein erfahrener Grafikdesigner im Verlagswesen kann Ihre Ideen zu Covergestaltung, Typografie und Farbschemata in die Realität umsetzen. Er kann Ihnen außerdem neue Perspektiven und wertvolles Design-Know-how bieten.
Buchdrucktipp 3: Wählen Sie die passende Größe.
Gedruckte Bücher gibt es in vielen Größen, doch Verlage verwenden aus verschiedenen Gründen üblicherweise bestimmte Standardgrößen. Erstens lassen sich Bücher ähnlicher Größe leichter lagern, transportieren und in Buchhandlungen übersichtlicher präsentieren. Jedes Genre und jede Kategorie hat oft bevorzugte Größen, die von der Zielgruppe erkannt werden.
Das kleine Taschenbuchformat (10,8 x 17,5 cm) eignet sich beispielsweise ideal für Flugreisen, da es bequem in die Gesäßtasche passt und kostengünstig herzustellen ist. Hardcover-Ausgaben hingegen, deren Druck teurer ist, sind in der Regel größer als Taschenbücher und werden oft mit dem Cover nach außen im Regal präsentiert. Durch ihre Größe positionieren sie sich als hochwertige Belletristik, und sie zeichnen sich häufig durch auffällige Coverdesigns aus, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Bei der Wahl des richtigen Formats für Ihr Buch ist es ratsam, sich vorher zu informieren. Vergleichen Sie ähnliche Bücher derselben Kategorie (Belletristik oder Sachbuch) und desselben Genres (Thriller, Sportbiografie usw.) und messen Sie diese aus! Ihr Buch entspricht wahrscheinlich einem der Standardformate. Eine vollständige Liste der Standardformate finden Sie hier.
Wenn Sie mit einem POD- oder Druckdienstleister zusammenarbeiten, kann dieser Ihnen auch bei der Wahl der idealen Größe behilflich sein, da viele Anbieter gängige Abmessungen empfehlen.
Buchdrucktipp 4: Setzen Sie die Innenseiten, bevor Sie den Umschlag gestalten.
Das Design des perfekten Buchcovers gehört zu den spannendsten Aspekten des Self-Publishing. Doch selbst wenn Sie voller kreativer Ideen sind, beginnen Sie am besten mit dem Design der Innenseiten. Warum? Die Seitenzahl bestimmt die Breite des Buchrückens, und die endgültige Seitenzahl steht erst nach dem Satz fest.
Sie können zwar weiterhin Ideen für das Cover sammeln, aber es ist hilfreich zu wissen, ob Sie mit einem breiten oder schmalen Buchrücken arbeiten, da dies das Coverdesign beeinflussen kann. Sie benötigen die genaue Breite des Buchrückens (siehe Tipp 8 unten), bevor Sie Ihr Cover-Artwork endgültig festlegen.
Ein weiterer Grund, den Innenteil zuerst zu setzen, ist der hohe Zeitaufwand (weshalb die Beauftragung eines professionellen Designers oder Setzers sehr vorteilhaft sein kann). Sie müssen Schriftarten, Schriftgrößen, Seitenränder und die Strukturierung von Kapiteln und Abschnitten festlegen.
Sobald Ihre Innenseiten gesetzt sind, ist es ratsam, einen Lektor (oder einen sorgfältigen Freund) hinzuzuziehen, der die gesetzten Seiten auf Rechtschreibfehler, Probleme mit der Kapitel- und Seitennummerierung oder fehlende Formatierungen wie kursiven oder fettgedruckten Text überprüft.
Buchdrucktipp 5: Informieren Sie sich über Ihre Coveroptionen
Sobald Ihre Innenseiten gesetzt und fertig sind, können Sie sich Gedanken über das Design des Buchumschlags machen.
Das Format Ihres Covers, also ob es sich um ein Softcover (Taschenbuch) oder ein Hardcover (gebundenes Buch) handelt, beeinflusst das Gesamtbild und die Haptik des Designs. Überlegen Sie sich daher genau, welches Cover Sie idealerweise gestalten möchten, und prüfen Sie, ob ein Softcover- oder ein Hardcover-Format besser geeignet ist.
Taschenbücher sind günstiger im Druck und können genauso stilvoll sein wie teurere Hardcover, allerdings muss das Coverdesign auffälliger und markanter sein, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die Gestaltung des Buchrückens kann überraschend wichtig sein, da Taschenbücher im Regal oft mit dem Rücken nach außen gestapelt werden. Überlegen Sie daher, wie Sie Farbe, Schriftart oder Grafiken auf dieser kleinen Fläche optimal nutzen können.
Hardcover sind zwar teurer in der Herstellung und sprengten daher traditionell das Budget vieler Selfpublisher, doch bieten immer mehr Print-on-Demand-Anbieter diese Einbandart zu einem günstigeren Stückpreis an. Beachten Sie, dass die Kosten weiter steigen können, wenn Sie sich für einen separaten Schutzumschlag entscheiden, der den gesamten Einband umschließt und Laschen enthält, die in die Innenseite des Vorder- und Rückdeckels gesteckt werden. Manche Selfpublisher wägen jedoch ab, dass die optische Wirkung eines hochwertigen Hardcovers den Aufpreis durchaus wert ist.
Zuletzt sollten Sie bei den verschiedenen Ausgaben Ihres Buches (Taschenbuch, Hardcover und Hörbuch) die ISBN beachten, da diese sich mit jeder Ausgabe ändert. Sie benötigen daher für jede Ausgabeart eine eindeutige ISBN.
Buchdrucktipp 6: Fragen Sie nach Papiermustern
Bei Papier sind zwei Hauptaspekte zu berücksichtigen: sein Gewicht (gemessen in GSM, Gramm pro Quadratmeter) und ob es gestrichen oder ungestrichen ist.
Das Papiergewicht beeinflusst die Haptik der Buchseiten (zu dünnes Papier kann sie billig und minderwertig wirken lassen). Ungestrichenes Papier hat eine natürlichere Textur, während gestrichenes Papier in verschiedenen Ausführungen wie matt, seidenmatt, glänzend oder perlmuttfarben erhältlich ist. Schwerere, gestrichene Papiere werden häufig für Buchumschläge und Schutzumschläge verwendet. Glänzende Beschichtungen können die Farbbrillanz verstärken, während matte Beschichtungen einen moderneren Look verleihen.
Angesichts der großen Auswahl an Papiersorten ist es fast unmöglich, ohne Sehen und Fühlen von Mustern eine Entscheidung zu treffen. Ihr Druckdienstleister stellt Ihnen in der Regel gerne auf Anfrage Papiermuster zur Verfügung, fragen Sie also ruhig nach.
Buchdrucktipp 7: Fragen Sie Ihre Druckerei nach der (richtigen!) Buchrückenbreite.
Zahlreiche Online-Buchrückenrechner können die Breite des Buchrückens anhand der Seitenzahl und des Papiergewichts der Innenseiten schätzen. Diese Rechner liefern zwar eine grobe Schätzung, sollten aber nicht für die endgültige Messung herangezogen werden.
Sobald Ihre Innenseiten gesetzt und das Papier für Ihren Druckauftrag ausgewählt sind, wenden Sie sich an Ihre Druckerei, um die genaue Rückenbreite zu erfragen. Die Druckerei verfügt über die präzisesten Informationen.
Buchdrucktipp 8: Berücksichtigen Sie die Auflage und die Kosten pro Einheit.
Wir haben bereits erwähnt, dass Print-on-Demand-Dienste (POD) ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und hohe Qualität für Selbstverleger bieten. Allerdings bieten auch Online-POD-Plattformen bei größeren Auflagen oft niedrigere Stückkosten.
Wenn Sie bereit sind, zusätzliche Exemplare drucken zu lassen, um größere Einsparungen zu erzielen, ist es ratsam, sich bei Ihrer Druckerei nach deren Mengenrabatten zu erkundigen.
Buchdrucktipp 9: Fordern Sie einen Korrekturabzug an
Nichts ist entmutigender, als eine Lieferung Bücher zu erhalten und dann einen eklatanten Rechtschreibfehler im Klappentext oder eine falsche Farbe auf dem Cover zu entdecken.
Fordern Sie unbedingt einen Korrekturabzug Ihres Buches an. Dieses Vorabexemplar, das in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt wird, ermöglicht es Ihnen, die Druckqualität zu überprüfen und eventuell übersehene Tippfehler zu entdecken.
Sollte der erste Korrekturabzug nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, zögern Sie nicht, einen weiteren anzufordern. Es handelt sich schließlich um Ihr Buch, das Ergebnis monatelanger oder gar jahrelanger Arbeit. Sobald Sie mit dem Korrekturabzug vollkommen zufrieden sind, geben Sie ihn frei und erteilen Sie dem Drucker grünes Licht.
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, wenn Sie Ihr Manuskript in ein gedrucktes Buch verwandeln möchten. Mit diesen Tipps stellen Sie sicher, dass Ihr Buch professionell gedruckt wird und Sie im Handumdrehen verkaufsfertige Exemplare haben.
Wenn Sie bereit sind, Ihre Buchdruckidee in die Tat umzusetzen, kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Angebot und erfahren Sie, wie HeMei Printing Sie dabei unterstützen kann.
Lasst uns mit dem Drucken eures Buches beginnen!
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